Geschirrspüler Test: Sieger & Tipps 2017

Sie stehen vor der Frage: Welcher ist der beste Geschirrspüler? Wenn die alte Spülmaschine kaputt ist oder Sie eine neue Küche einrichten, helfen wir Ihnen weiter und vergleichen für Sie:

  • Aktuelle Geschirrspüler Testsieger von Stiftung Warentest und ETM Testmagazin
  • Modelle mit sehr hoher Kundenbewertung
  • Bestseller und besonders beliebte Spülmaschinen im Online-Handel

Aktuelle Testsieger, Bestseller und Tipps

Spülmaschinen im Vergleich – nach Bauart

Nach Marke

Tipp: Erst Tests lesen, dann Spülmaschine kaufen

Ein Geschirrspüler Test ist eine gute Entscheidungshilfe, wenn man eine neue Spülmaschine kaufen möchte. Deshalb finden Sie bei uns im Überblick Testsieger verschiedener Testmagazine, Modelle mit besonders guter Kundenwertung sowie aktuelle Preistipps. Im Geschirrspüler Vergleich sehen Sie direkt die wichtigsten Unterschiede und können Ihre Kaufentscheidung leichter treffen.

Wie läuft ein Geschirrspüler Test ab?

Natürlich muss eine Maschine in erster Linie Gläser, Besteck und Geschirr sauber spülen, sonst verfehlt sie ihren Zweck. Aber glücklicherweise lässt sich feststellen: inzwischen bieten diverse Modelle im Wortsinn „saubere“ Ergebnisse. Das ist zwar erfreulich, bedeutet aber auch wieder ein anderes, wenn auch komfortableres Problem: Wie soll man sich innerhalb dieser recht großen Auswahl entscheiden und den besten Geschirrspüler ermitteln?

Deshalb gehen aktuelle Prüftests mehrere Schritte weiter und untersuchen die Kandidaten auch intensiv nach folgenden Kriterien: Verbrauch (Wasser und Strom), Lautstärke, Handhabung (Befüllung und Bedienung) sowie die Programmvielfalt.

Je nach dem, was für Sie neben der eigentlichen Säuberungsleistung am wichtigsten ist – z.B. der Verbrauch oder die Bedienung – können Sie so anhand der einzelnen Bewertungen oben in unserem Geschirrspüler Vergleich Ihren persönlichen Favoriten finden und Ihren eigenen Geschirrspüler Testsieger ermitteln.

Was genau wird bei der Reinigungswirkung getestet?

Um gut bewerten und später vergleichen zu können, kommen in einem Spülmaschinen Test daher unterschiedlichste schmutzige Küchenutensilien, Geschirrstücke, Gläser und Besteck zum Einsatz. Dafür können etwa in Pfannen Spiegeleier, in Töpfen Milchreis zubereitet werden, wobei die Koch-, Back- oder Essensreste je nach Test auch angetrocknet sind – sei es Käse, Ketchup, Fruchsäfte oder vieles mehr.

Das erhöht einerseits den Schwierigkeitsgrad, ist aber andererseits auch realistisch. Denn oft steht das Geschirr noch lange auf der Küchenzeile, bevor es eingeräumt wird. Weil man aber sagt: „Ich will sauberes Geschirr“, und das nicht nur für leicht verschmutztes Teller & Co. gilt, sondern auch für hartnäckige Verschmutzungen, sind Tests mit angetrockneten Resten wichtig. Wie ein aussagekräftiger Vorher-nacher-Vergleich von schmutzigen und gereinigten Geschirr genau gestaltet wird, ist je nach Testredaktion unterschiedlich.

So sorgen Redaktionen für gleiche Verschmutzung

Seröse Untersuchungen sorgen zunächst einmal als Basis für identische, eher schwierige Verschmutzungen. Das kann dadurch erfolgen, dass man bestimmte Essensarten nach genauen Vorgaben normiert auf zunächst saubere Geschirr und Gläser aufträgt. Die Teller, Gläser etc. versieht man bei einem solchen Vorgehen auf die immer gleiche Weise mit einer genau festgelegen Menge einer bestimmten Substanz.

Um die Verschmutzung für alle Maschinen im Test gleich schwierig zu gestalten, wird sowohl die Menge der Lebensmittelreste geprüft (mit einer Waage misst man die Differenz zwischen sauberem und künstlich verschmutztem Geschirrstück) als auch die Art der Verschmutzung jedes Mal gleich gehandhabt (z.B. Auftragen und verstreichen des Lebensmittels mit einem Pinsel auf einer vorgegebenen Fläche).

Dafür wird in der Regel auf jedem Geschirrstück nur genau eine Verschmutzungsart verwendet – und die Verschmutzung auf diversen Geschirrstücken gewissermaßen in Serie hergestellt, damit die angetrockten Lebensmittelreste & Co für jede Maschine unter den gleichen Umständen zustande gekommen sind. Nur dann lässt sich die Reinigungsleistung der Testspülmaschinen aussagekräftig vergleichen.

Manche Lebensmittel werden besonders häufig zum künstlichen Verschmutzen genutzt – weil sie sowohl typische als auch schwer zu reinigende Stoffe darstellen:

  • Eigelb (über einen bestimmten Zeitraum angetrocknet auf z.B. Tellern und Besteck. Das können z.B. 18 Stunden sein)
  • Kaffee (in eine Tasse gegeben und über einen festen Zeitraum stehengelassen, bis sich ein Kranz bildet)
  • Spinat (der ebenfalls in einer festgelegten Zeitspanne auf Geschirr antrocknet)
  • Tomatensaft (in Gläsern)

Was für Geschirr wird für Testberichte in die Maschine geladen?

Auch das ist je nach Magazin und Redaktion anders. Es gibt jedoch Vorschläge der International Electrotechnical Commission. Diese Vorschläge für Testbestückungen orientieren sich daran, welche Geschirrteile, Besteckstücke etc. in normalen Haushalten in der Regel tatsächlich in der Spülmaschine gesäubert werden.

Wie viel Zufall ist bei den Bewertungen im Spiel?

Gute Magazine testen nicht nur einmal, sondern mehrfach unter gleichen Umständen, wie gut ein Geschirrspüler seinen Dienst versieht. Außerdem erkennt man seriöse Testreihen daran, dass gleich mehrere Modelle desselben Typs auf den Prüfstand gestellt werden.

Falls einmal eine einzelne Maschine einen individuellen Fehler aufweist, wird anhand der anderen Modelle desselben Typs klar, ob dies ein Einzelfall ist oder ein Serienproblem. In solchen Fällen wird teils auch – zumindest ist dies von Stiftung Warentest bekannt – ein weiteres Modell nachgekauft, um besser zu beurteilen, bei wie viel Maschinen des jeweiligen Typs das Problem ebenfalls auftritt.

Natürlich sind bei Großserienmodellen auch vereinzelt „Sonntagsmodelle“ dabei, was im Test kaum auffällt, weil dafür nicht genug Geräte eingekauft werden können. Solche Informationen erhält man wiederum besser aus den Kundenrezensionen – denn die eingekaufte Menge unter den Tausenden Kunden ist natürlich höher, sodass hier auch „Ausreißer“ leichter entdeckt werden können.

Testmagazine & Institute: Ergebnisse der letzten Jahre im Überblick

Testergebnisse zu Geschirrspülern veröffentlicht manches Testinstitut oder Testmagazin, allerdings in einem unregelmäßigen Abstand veröffentlicht. So stammt etwa der jüngste Test von „ETM“ bereits aus dem Jahr 2009.

Aufgrund der technischen Entwicklung und der permanenten Änderungen im Sortiment der Hersteller sind die Urteile aus dieser Zeit heute daher entsprechend mit Distanz zu behandeln.

Erfreulich dagegen: Die Stiftung Warentest hat seit 2010 jedes Jahr in einem ausgiebigen Test Geschirrspüler miteinander verglichen. Die Berichte erschienen immer zwischen dem April- und Juni-Heft. Auch 2016 war in Heft 06 ein neuer Vergleich enthalten. Die Geräte waren in den letzten Jahren jeweils Modelle zum Festeinbau. Im aktuellen Heft handelt es sich um einen ausgiebigen Überblick zu 11 teilintegrierbaren Maschinen – wobei bauähnliche vollintegrierbare Geschirrspüler ebenfalls in Tabellenform aufgenommen sind.

  • Im Test 2013 haben die Prüfer 14 verschiedene Modelle, davon 10 mit 60 cm Breite, die übrigen mit 45 cm Baubreite, unter die Lupe genommen.
  • 2014 waren es 10 Geräte, davon 8 in Normalbreite (60 cm) und 2 schmale Spülmaschinen (45 cm).
  • 2016 hat das Institut noch einmal 8 klassische 60-cm-Spülmaschinen angesehen, darüber hinaus 3 mit nur 45 cm Breite. Außerdem in Kurzform dabei: 10 breite und 1 schmale vollintergierbare Maschinen.

Wasser und Energieverbrauch: So wird verglichen

Grundsätzlich kann man erfreulicher Weise sagen, dass Spül­maschinen längst nicht mehr – wie noch vor wenigen Jahrzehnten – allesamt Stromfresser sind. Einige Modelle gehen sogar sehr sparsam mit den Ressourcen Wasser und Energie um. Worauf sollten Sie vor dem Kauf achten? Hier finden Sie alle Infos.

Energieeffizienzklasse (A+++ bis D)

Der Stromverbrauch ist ein besonders relevanter Punkt in jedem Vergleichstest. Aber der reine Wert in kWh sagt nicht alles. Schließlich kann derselben Stromverbrauch z.B. bei einem Geschirrspüler für 8 Maßgedecke und eiem für 14 Maßgedecke anfallen. Entscheidender ist also die Frage: Wie viel Energie muss man pro Spülgut aufwenden? Und hier bietet die Energieeffizienzklasse ganz schnelle Übersicht. Inzwischen muss sie übrigens im Shop eines Händlers sehr gut erkennbar angezeigt werden. Das erleichtert einen Vergleich, ohne dass man den genauen Stromverbrauch in kWh im Kopf behalten muss.

Die Klassen reichen aktuell von A+++ als Optimum bis hinunter zu D. So sieht man auf einen Blick, ob ein Modell geringe oder hohe Stromkosten pro Maßgedeck erzeugt. Keine Frage: Auch für einen Testbericht ist die Energieeffizienzklasse deshalb relevant.

Allerdings ist die Angabe der Klasse auf den Energieetiketten nicht allein aussagekräftig. Erstens werden die Innenräume immer weiter darauf ausgerichtet, möglichst viel Geschirr aufzunehmen. Das ist zwar nett, aber meist läuft die Maschine dann lange bevor genug Geschirr angefallen ist, um sie auszufüllen. Sofern kein Automatikprogramm läuft, das die Beladung erkennt, kann für diese geringere Beladung dann derselbe Stromverbrauch anfallen wie für die volle Geschirrspülmaschine. Die Effizienz ist dann also nur in solch einem Fall nur noch halb so hoch. Daher sollte man beim Vergleich der Effizienzklassen darauf achten: Nutzen Sie das jeweilige Modell tatsächlich mit der maximalen Füllmenge?

Und es gibt noch eine weitere Diskrepanz zwischen dem Wert auf dem Energielabel und der Alltagsnutzung. Die Energieffizienz wird nicht bei einem der normalen Spülprogramme gemessen. Auch nicht bei einem erfahrungsgemäß besonders häufig genutzten Programm. Sie bezieht sich vielmehr auf das jeweilige Sparprogramm! Wenn Sie ein Gerät mir sehr guter Energieeffizienzklasse erwerben, kann z.B. das Kurzprogramm unmittelbar einen deutlich höheren Verbrauch in kWh bedeuten. In Sachen Strom- und Wasserverbrauch ist das Sparprogramm daher vorzuziehen. Leider läuft es oft weit über eine Stunde langsamer als die Standardwahl.

Übrigens: Klassisches Handspülen hätte theoretisch eine schlechtere Effizienz als die maschinelle Reinigung. Laut Stiftung Warentest haben jüngere Studien und Tests mehrfach ergeben, dass diese energieeffizienten Spülprogramme weitaus weniger Wasser und Energie verbrauchen als Handspülen.

Wasserverbrauch (in Liter)

Jede Spülmaschine benötigt zwangsläufig saubere Flüssigkeit, um schmutziges Geschirr zu reinigen. Wie hoch der Wasserverbrauch dabei aber ausfällt, ist höchst unterschiedlich. So gibt es sogar Geräte, die das Wasser recyclen. Zum Beispiel mit Zeolith. Dieses Mineral saugt Wasser auf und beschleunigt so den Trockenprozess. Wird es beim nächsten Spülgang im Innenraum wieder heiß, lässt es die aufgenommene Feuchtigkeit verdampfen. Entsprechend geringer fällt der Wasserverbrauch aus.
Wie viele Liter fließen pro Reinigungszyklus oder hochgerechnet auf ein Jahr bei einem bestimmten Normverbrauch durch die Spülmaschine? Die Hersteller geben diesen Wasserverbrauch genormt an. Das muss nicht unbedingt der individuellen Litermenge entsprechen. Aber es ist ein sehr guter Orientierungspunkt.

Geschirrspüler Test: Vorteile und Nachteile

Neben einem Geschirrspüler Test zählne auch allgemeine Vorteile und Nachteile gegenüber dem Spülen von Hand. Erst nach diesem Vergleich sollte man sich entscheiden, ob man eine Spülmaschine kaufen möchte – und welche für einen persönlich die beste ist.

Brauche ich überhaupt einen Geschirrspüler?

Vor der Kaufentscheidung für ein bestimmtes Modell steht oft die grundsätzliche Frage: Soll man sich überhaupt eine Spülmaschine kaufen oder lieber weiterhin von Hand spülen? Diese Entscheidung wird oftmals von den Kriterien Geld, Zeit, Umweltschutz und Hygiene beeinflusst. Welche Vor- und Nachteile hat es, eine Spülmaschine zu benutzen? Wir stellen es für Sie zusammen:

Vorteile

  • Man spart mit einem Geschirrspüler Zeit. Laut einer Untersuchung aus England braucht man für dieselbe Menge Geschirr 60 Minuten, wenn man es per Hand spült, aber nur neun Minuten, um es in die Maschine ein- und wieder auszuräumen.
  • Indem man einen Geschirrspüler benutzt, vermeidet man es, Spülhände zu bekommen, denn man braucht dann nicht mehr selber mit Spülmittel und heißem Wasser in Kontakt zu kommen.
  • Wenn man sein Geschirr per Hand spült, häuft sich oft ein Stapel schmutziges Geschirr in der Spüle an. Dank einer Spülmaschine sieht die Küche schon ordentlicher aus, weil man das Geschirr gleich nach dem Gebrauch in die Spülmaschine stellen kann. (Das ist übrigens auch insofern vorteilhaft, als dass Essensreste dann langsamer antrocknen)
  • Die Spülmaschine trägt zur Hygiene bei, denn sie tötet durch ihre hohen Temperaturen Keime besser ab, als man es normalerweise mit einem Spülen von Hand schafft.

Nachteile

  • Das große Gerät hat natürlich zunächst einmal einen viel höheren Anschaffungspreis als z.B. Spülbürste oder Schwamm. Dazu kommen übrigens auch noch die Kosten für die Entsorgung, wenn der bisherige Geschirrspüler kaputt ist.
  • Das Geschirr wird in der Spülmaschine stärker beansprucht als beim manuellen Spülen und kann daher matt werden.
  • Manche Materialien eignen sich nicht für die Spülmaschine, wie zum Beispiel Gummi, Kunststoff und Holz.
  • Die Spülmaschine schafft es nicht, jede grobe Verschmutzung wie zum Beispiel Verkrustungen zu beseitigen. Hier muss man im Einzelfall einen zweiten Spülgang vornehmen oder von Hand nachspülen. Nach eigener Erfahrung kommt dieses Problem jedoch wirklich sehr selten vor.

Wichtige Infos, bevor Sie eine Spülmaschine kaufen

Ob man mit einem Geschirrspüler Geld für Energie und Wasser spart und ob man mit ihm die Umwelt schont, ist umstritten. Das kann man z.B. an folgenden Einzeluntersuchungen erkennen, die einander widersprechen.

  • Die schon erwähnte Untersuchung aus England (onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1470-6431.2009.00840.x/abstract) kommt zu dem Ergebnis, dass man durch das Spülen mit der Spülmaschine im Vergleich zum Spülen per Hand Wasser und Strom spart. Angeblich verbraucht man für dieselbe Menge an schmutzigem Geschirr 49 Liter Wasser und 1,7 Kilowattstunden Strom, wenn man per Hand spült, aber nur 13 Liter Wasser und 1,3 Kilowattstunden Strom, wenn man mit der Spülmaschine spült.
    Allerdings: diese Untersuchung war von der Industrie gefördert. Es stellt sich also die Frage, wie objektiv sie ist. Zudem ist auch je nach Modell der Energieverbrauch und Wasserverbrauch sehr unterschiedlich: Achten Sie daher auf ein entsprechendes Energie-Label, möglichst A+++ bzw. auf entsprechende Prüfergebnisse bei einem Testbericht. Wir haben für Sie Modelle zusammengestellt, die bei aktuellen Geschirrspüler Tests gut abgeschnitten haben, was z.B. den Verbrauch betrifft.
  • Im Gegensatz zu dieser Untersuchung meint der Bund der Energieverbraucher (www.energieverbraucher.de/de/Zuhause/Hausgeraete/Geschirrspueler/site__1324/), man könne auch von Hand energiebewusst spülen und dann „bis zu 70 Prozent weniger Energie, Spülmittel und Gesamtkosten und etwa gleich viel Wasser“ verbrauchen. Dabei ist jedoch wiederum die Frage, ob man sich so diszipliniert beim Spülen gibt, wie es vermutlich jemand anstellt, der demonstrieren will, wie wenig Wasser man beim Handspülen benötigen kann – und ob man sich im Alltag nicht doch weniger Mühe beim Energie- und Wassersparen geben wird.
    Denn nur wenn man im Alltag ohnehin nicht wirklich und täglich so sparsam spült, wie der genannte Bund es voraussetzt, hilft diese Erkenntnis natürlich wenig.
  • Hinzu kommt noch, dass die aktuell besten Spülmaschinen im Test immer weniger Strom und Wasser verbrauchen, sodass sich das Verhältnis zwischen Maschinen- und Handspülen in Bezug auf die Effizienz hierbei zugunsten des Spülautomaten weiter verändern dürfte. Weil das Thema Ressourcenverbrauch immer wichtiger geworden ist (bzw. ist immer offensichtlicher geworden, wie wichtig es immer schon war), ist der Energie- und Wasserverbrauch auch ein wichtiges Bewertungskriterium in Tests.

Welche Spülmaschine passt am besten in Ihre Küche?

In etwa zwei Dritteln aller Haushalte in Deutschland steht eine Spülmaschine und erledigt den lästigen Abwasch. Das kann nicht nur viel Zeit, sondern auch Wasser sparen – was wir im Abschnitt “Wasser und Energieverbrauch” näher erläutern.

Gerade weil das eine so große Erleichterung im Tagesablauf darstellt, ist die richtige Entscheidung für eine neue Maschine nicht unwichtig. Ein Geschirrspüler Test, Testsiege, gute Bewertungen sowie ein übersichtlicher Modellvergleich helfen schon weiter – aber gibt es darüber hinaus eventuell weitere Punkte zu beachten? Die Antwort ist ein klares Ja. Denn auch wenn ein Geschirrspüler Testsieger die vorgegebenen Kriterien am besten von allen verglichenen Modellen erfüllt hat, so hat wiederum längst nicht jeder Haushalt genau dieselben Kriterien. Das fängt bei der verfügbaren Stellfläche an und hört beim gewünschten Design oft noch lange nicht auf. Warum? Das ist recht schnell erklärt.

Lärm passt gar nicht in die Küche. Deshalb freut es uns, dass neue Spülmaschinen in der Regel recht leise sind. Teilweise liegt ihre Geräuschkulisse nur bei gut 40 dB – das ist viel weniger als die Lautstärke bei einem normalen Gespräch. Insofern sind gute Spülmaschinen im Test nicht mehr mit durchschnittlichen Modellen von vor 20 Jahren zu vergleichen.

Ein neuer Geschirrspüler muss nicht nur technisch und qualitätiv überzeugen, sondern muss einfach auch gut in die eigene – vorhandene oder geplante – Küche passen. Deshalb haben wir hier für Sie einige weitere Aspekte zusammengestellt, die Sie vielleicht wie eine kleine Checkliste durchgehen können, bevor Sie Ihre Kaufentscheidung treffen.

Bauarten, Stellflächen und Platzbedarf

Welches ist die passende Geschirrspüler Bauart? Dazu muss man kurz wissen: Neben der Einbaubreite – die bei einem Geschirrspüler 45 cm bis 60 cm betragen kann – unterscheidet man auch die Art des Aufbaus in der Küche.

Gut zu wissen: Sofern man aus Platzgründen nicht auf eine besonders schmale Bauweise, eine freistehende Spülmaschine oder einen Tisch-Geschirrspüler angewiesen ist, kann man die Wahl der Bauart ganz nach seinem eigenen Geschmack beschließen.

Wenn in der Küchenzeile kein Platz für eine Einbaumaschine ist, ist ein freistehendes Modell sicher eine gute Alternative – und wer auf eine einheitliche Küchenfront Wert legt, dürfte sich trotz etwas höherem Anschaffungspreis eher kein separat stehendes Modell mit eigenem Design aufstellen wollen.

Es gibt zum Glück nur wenige Unterscheidungen, doch die entsprechenden Bezeichnungen muss man einfach kennen, um in Beratungsgesprächen oder bei einem Geschirrspüler Test den Überblick zu behalten. Was bedeuten sie jeweils genau und welche dieser Bauarten ist für Ihre Küche am besten geeignet?

  • Unterbau-Geschirrspüler: Serienmäßig mit komplett verkleideter Front, meist in einer neutralen Gestaltung wie Edelstahl, Aluminium oder weißem Lack. Die Bedienleiste befindet sich im oberen Bereich auf der Frontseite.  Damit passen die Einbaugeräte quasi zu jeder Küchenzeile, egal welchen Stil deren Dekor hat.
  • Integrierbare Geschirrspüler: Sie lassen sich auf ihrer Vorderseite dem Stil der Küche anpassen. Denn ihre Front ist ab Werk nicht verziert, sodass man das Dekor der Schränke auf die komplette oder einen Großteil der Front aufsetzen kann.
    • Teilintegrierbare Geschirrspüler: Bedienleiste im oberen Teil auf der Frontseite, darunter ist keine Verkleidung angebracht. Hier kann auf ca. 80% der Fläche eine Dekorblende entsprechend der Küchenfront anbringen. Diese bestellt man beim Küchenanbieter mit. Knöpfe, Tasten und Display liegen direkt frei zugänglich auf der Frontseite. Der Unterschied in der Bedienung unterscheidet sich daher nicht prinzipiell zu einem das Gerät, z.B. freistehend ist. Anders sieht es bei folgender Variante aus.
    • Vollintegrierte Geschirrspüler: Die gesamte Front wird mit dem Dekor der Küchenzeile verkleidet. Ist die Spülmaschinenklappe geschlossen, kann man also nicht erkennen, dass es sich um einen Spüler handelt. Die Bedienleiste ist nur bei geöffneter Klappe zugänglich. Sie befindet sich waagerecht auf der Oberkante der Frontklappe. Wichtig für einen Geschirrspüler Test wichtig ist: Wie gut funktionieren Bedienung, Warnhinweise, Restlaufanzeige und mehr – solange Bedienblende und Display nicht sichtbar sind?
  • Freistehende Spülmaschine haben eine eigene Arbeitsplatte als Abdeckung und sind nicht fest verbaut. Ähnlich wie ein Kühlschrank oder eine Waschmaschine kann man sie beliebig in der Küche aufstellen – und somit z.B. bei kleinen Räumen an noch verfügbare Plätze verschieben. Bei einigen Modellen lässt sich die eigene obere Abdeckung abnehmen, wenn man die Maschine doch unter eine Küchenarbeitsplatte schieben möchte. Was die Kosten betrifft, sind frei­stehende Spülmaschinen in der Regel günstiger als Modelle zum Unterbau bzw. Einbau. Allerdings sind die Einbaugeräte laut Stiftung Warentest in Bezug auf die Strom-Betriebskosten geringfügig besser.
  • Tisch-Geschirrspüler: Freistehende Modelle mit kompletter Verkleidung, die aber nicht als Bodengeräte, sondern zum Platzieren oberhalb der Arbeitsfläche oder in einem Küchenschrank gedacht sind – ähnlich z.B. einer Mikrowelle.: Freistehende Modelle mit kompletter Verkleidung, die aber nicht als Bodengeräte, sondern zum Platzieren oberhalb der Arbeitsfläche oder in einem Küchenschrank gedacht sind – ähnlich z.B. einer Mikrowelle.

Mehrere Bauarten, mehrere Sieger

Bei einem Spülmaschinen Test werden die diversen Bautypen gesondert bewertet, damit man direkt die für die eigene Küche geeigneten Modelle vergleichen und sich die beste Spülmaschine heraussuchen kann. Daher gibt es parallel oft mehrere Testsieger von Stiftung Warentest und anderen Magazinen. Wir stellen Sie in Kürze für Sie zusammen.

Dasselbe Modell – verschiedene Bauarten

Wichtig für die Kaufentscheidung: Oft gibt es auch tech­nisch gleiche Versionen als Standgeschirrspüler und Einbauspülmaschine. Im Allgemeinen sollte man dennoch die Entscheidung zwischen den verschiedenen Bauweisen nicht nur von den Kosten, sondern auch von den Stellmöglichkeiten und teils auch der Optik abhängig machen.

Abmessungen: Wie groß soll die Spülmaschine sein?

Möglichst groß im Innern, ohne durch enorme Außenmaße Platz in der Küche zu verschwenden: Das sollte jede Maschine bieten. Über die Jahre haben sich dafür bestimmte Standard-Größen entwickelt. Vor allem drei Größen sind gängig – und werden im Spülmaschinen Test wegen ihrer großen Unterschiede meist separat bewertet:

  • 60 cm breite Spülmaschinen. Diese Modelle machen den größten Teil im Handel aus.
  • 45 cm breite Spülmaschinen – auch „Single-Geschirrspüler“ genannt. Diese schmalen Geräte kann es in allen Bautypen geben, die auch bei 60-cm-Modellen auf dem Markt sind.
  • Tischgeschirrspüler, die man auf die Arbeitsplatte stellen kann – oder auch auf einen Tisch bzw. eine andere stabile Oberfläche.

Andere Maße sind zwar erhältlich, aber sehr selten. In Höhe (82-85 cm) und Tiefe (60 cm) ähneln sich alle Geräte, die für den Einbau oder Unterbau gedacht sind – schließlich müssen sie ja unter eine Standard-Arbeitsplatte passen. Die Tischmodelle sind natürlich deutlich flacher und kürzer.

Innenraum: Füllmenge und Aufbau

Das Innere einer  Spülmaschine soll in der Regel so viel Platz wie möglich bieten. Denn der nutzbare Stauraum entscheidet darüber, ob Sie Ihr Geschirr gut einräumen und möglichst mit nur einem Spülgang komplett reinigen lassen können. Für einen Vergleich zwischen mehreren Geräten sind drei Eigenschaften wichtig. Wie viele Maßgedecke passen in die Maschine? Welche Geschirrhalter sind eingebaut? Wie kann man das Besteck einsortieren?

Das Maßgedeck

Die Füllmenge wird in der Menge der „Maßgedecke“ angegeben, die man maximal einladen kann. Was genau ein Maßgedeck ist, legt die Europäische Norm EN50242 fest.

Geschirr (pro Maßgedeck)

  • 1 Essteller (26 cm Durchmesser)
  • 1 Suppenteller (23 cm Durchmesser)
  • 1 Desserteller (19 cm Durchmesser)
  • 1 Untertasse (14 cm Durchmesser)
  • 1 Tasse (0,20 l)
  • 1 Glas (0,25 l)

Besteck (pro Maßgedeck)

  • 1 Messer (20,3 cm lang)
  • 1 Gabel (18,4 cm lang)
  • 1 Suppenlöffel (19,5 cm lang)
  • 1 Teelöffel (12,6 cm lang)
  • 1 Dessertlöffel (15,6 cm lang)

Einzelteile (je einmal)

  • 1 ovale Platte 32 cm (bis 6 Maßgedecke) bzw. 35 cm (ab 7 Maßgedecken)
  • 1 Servierschüssel (16 cm Durchmesser)
  • 1 Servierschüssel (13 cm Durchmesser)
  • 1 Servierlöffel (26 cm Länge)
  • 1 Serviergabel (19,2 cm Länge)
  • 1 Soßenlöffel
  • 1 Servierschüssel (Durchmesser 19 cm, nur bei Maschinen ab 7 Maßgedecken)

Geschirrhalter

Je nach Modell sind die Halterungen für Geschirr und Besteck flexibel. So kann man z.B. Geschirrhalter umklappen, um eine größere Ablagefläche zu erzeugen, oder zusätzliche Ablageflächen ausklappen. Manche Körbe lassen sich auch in der Höhe verstellen oder komplett herausnehmen, um mehr Platz für große Teile (z.B. Backbleche, große Töpfe usw.) zu schaffen.

Besteckkasten & Besteckkorb?

Besteckkörbe sind die Klassiker und Standard. Alternativ dazu und teilweise auch ergänzend dazu bieten einige Spülmaschinen flach liegende Besteckkästen, z.B. als dritte Korbeebene über der unteren (meist für Töpfe und Geschirr) und mittlerer Ebene (meist für Tassen und Gläser).

Marken: Spülmaschinen Hersteller im Überblick

Bei der Auswahl eines neuen Großgeräts für die Küche legen die meisten Kunden zu Recht wert auf Markenqualität. Deshalb finden Sie hier einige ausführliche Berichte zu beliebtesten Herstellern. Übrigens: Die Spülmaschinen von Bosch, Siemens und Neff werden alle von der BSH GmbH hergestellt.


Bosch

Eine der bekanntesten Marken für Elektrogroßgeräte in Deutschland. In den letzten Jahren haben Bosch Geschirrspüler Tests immer wieder auf den vorderen Plätzen abgeschlossen. So war 2015 ein Modell z.B. Testsieger in der Klasse der teilintegrierbaren 60-cm Geräte. Erfahren Sie hier mehr über einzelne Bosch Geschirrspüler im ausführlichen Bericht.

Bosch SMV68M80EU Test Bewertung

Bosch SMV68M80EU

Der Bosch SMV68M80EU  ist als vollintegrierter Geschirrspüler gut für eine optisch einheitliche Einbauküche geeignet. Das Gerät ist sehr geräumig und bietet Platz für 14 Maßgedecke. Ein durchdachtes Korbsystem und variable Schubladen sorgen für diesen überdurchschnittlichen Wert. Auch der Verbrauch ist gut: der Bosch erreicht die zweitbeste Energieeffizienzklasse A++. Bedienung Wie bei vollintegrierbaren Spülmaschinen im Test […]

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Bosch SPI53M25EU im Test

Bosch SPI53M25EU

Der Bosch SPI53M25EU ist ein schmaler 45 cm Geschirrspüler. Dennoch ist das Innere eher geräumig, mit Platz für 9 Maßgedecke. Das hochwertige Gerät punktet durch seine gute Ausstattung (leiser Motor, Programmauswahl, AquaSensor), die A+ Energieeffizienz könnte aber besser sein. Es handelt sich um eine teilintegrierbare Spülmaschine, d.h. man kann bzw. muss die Front unterhalb des […]

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Siemens

Häufige Baugleichheiten zur Bosch sind kein Zufall. Denn die Sortimente mit beiden Firmennamen werden vom selben Unternehmen hergestellt. Der Vorteil dabei: Oft gibt es z.B. eine Siemens Spülmaschine günstiger als das von Bosch getestete Gerät – oder umgekehrt. So kann man sich top geprüfte Qualität kaufen, aber trotzdem clever sparen.

SN45L580EU Test

Siemens SN45L580EU

Der Siemens SN45L580EU Geschirrspüler bietet als Unterbau-Spülmaschine mit 60 cm Breite genug Platz für 13 Maßgedecke. Dabei erreicht das Modell mit Edelstahlfront die umweltbewusste Energieeffizienzklasse A++. Das Gerät gehört zur iQ500 speedMatic Reihe des Herstellers und verspricht enstprechend schnelle Spülgänge im Geschirrspüler Test. Spülprogramme Fünf Spülprogramme stehen zur Verfügung: Sonderfunktionen Mit varioSpeed lassen sich die meisten […]

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Siemens SR65E000EU eingebaut

Siemens SR65E000EU

Der Siemens SR65E000EU ist ein vollintegrierbarer Geschirrspüler mit der für diese Bauart seltenen Einbaubreite von nur 45 cm. Mit der noch guten Energieeffizienzklasse A+ und einem überdurchschnittlichen Fassungsvermögen von neun Maßgedecken ist er interessant für kleinere Haushalte, die ein Markengerät zum günstigen Kaufpreis suchen. Spülprogramme Der Einbaugeschirrspüler ist auf fünf unterschiedliche Programme und vier Spültemperaturen […]

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Miele

Die Premiummarke wird allgemein für höchste Qualität und besonders gute Leistung geschätzt. Dennoch ist sie nicht auf Testsiege abonniert. Wobei einige Faktoren wie Design und Haltbarkeit auch nicht zu den (wichtigen) Prüfkriterien zählen. Es war schon immer etwas teurer, eine Miele zu kaufen. Doch die Kundenzufriedenheit ist ähnlich hoch wie die Preise.

Miele G6300 SCi Ecoline

Miele G6300 SCi Ecoline

Die Miele G6300 SCi Ecoline Spülmaschine erzielte das mit Abstand beste Gesamturteil im jüngsten Spülmaschinen Test von Stiftung Warentest in Heft 05/2014: Mit „gut (1,8)“ ist sie das einzige besser Modell, das insgesamt besser als mit 2,0 bewertet wurde. Die 60 cm breite teilintegrierte Miele G6300 legte gleich reihenweise Bestleistungen an den Tag: Sowohl bei […]

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Spültipps: Sauberes Geschirr bei geringem Verbrauch

Wenn es um normale Speisereste geht, steht die Reinigungswirkung bei allen von Stiftung Warentest 2014 mit Gesamnote „gut“ bewerteten Modellen außer Frage: „sehr gut“ lautet hier jeweils das Urteil. Ob das Geschirr sauber aus der Maschine kommt, wird daher in ihrem Testbericht nicht gesondert hervorgehoben.

Öko oder Intensiv?

In Sachen Reinigungswirkung macht das oft keinen Unterschied. Im Test 2014 reichte laut Stiftung Warentest für „sauberes Geschirr (…) meist auch das Sparprogramm“. Den Sparvorteil bei Strom und Wasser bezahlt man allerdings mit längerer Laufzeit.

Sie möchten weniger Zeit und trotzdem Wert auf Ressourcenschonung legen? Bei diesem Wunsch möchten Hersteller mit einem Automatikprogramm punkten. Das soll den Energie- (kWh) und Wasserverbrauch (Liter) passend zum Grad der Verschmutzung dosieren. Motto: Nur so viel verbrauchen, wie nötig. Diese Programme sind in der Regel deutlich kürzer als Eco-Durchgänge, verbrauchen aber im Vergleich dazu etwas mehr. Hierbei kann man ganz grob mit einem Drittel Mehrverbrauch rechnen. Näheres ist dann der jeweiligen Produktbeschreibung zu entnehmen. Auch Modelle mit Beladungssensor schlagen übrigens den Weg ein, nicht unnötig viel Ressourcen zu verbrauchen. Je weniger Spülgut, desto geringer der Wasserverbrauch.

Vorspülen oder Intensivreinigen?

An besonders schwierigen Fällen können auch die besten Geräte im Standardprogramm scheitern. Deshalb bieten einige Geschirrspüler Sonderprogramme wie „Vorspülen“ oder „Intensiv“ an. Weniger kWh verbrauchen Sie aber bei solchen Ausnahmen, wenn Sie vorab kurz lieber selbst Hand anlegen. Groben Schmutz mit einem Küchentuch abwischen, angetrocknete Essensreste in der Spüle mit wenig Wasser bedecken und einweichen – das reicht oft schon.

Langfristig sauber?

Die wirkungsvolle Reinigung als solche ist wie gesagt guter Standard. Allerdings kann es im Lauf des Gebrauchs die Reinigungswirkung auch einmal nachlassen. Dabei handelt es sich in der Regel aber nicht um Verschleiß. Vielmehr setzen sich in solchen Fällen einfach die Düsen der Sprüharme zu oder die Arme werden durch Ablagerungen blockiert. Solche Probleme sind mit Hausmitteln meist schnell behoben. Auf die eigentliche Qualität und Benotung der Maschine haben solche Vorfälle daher keine Auswirkungen.

Zeolith kann Wasser und Strom sparen

Wenn es um geringen Energie- und Wasserverbrauch geht, setzen die beiden Marken Bosch und Siemens nicht nur auf besondere Eco-Programm mit langer Lauzeit, sondern auch auf ein bestimmtes Mineral: Zeolith. Seine besondere Eigenschaft: es reagiert „exoterm“ mit Wasser. Was heißt das? Sobald es mit Feuchtgkeit in Berührung kommt, bindet es diese zunächst und stößt dabei Hitze aus. Das schlägt drei Fliegen mit einer Klappe.

  1. Zeolith saugt Spülwasser und -dampf auf, sodass die Trocknung leichter fällt.
  2. Das erwärmt beim Kontakt mit Feuchtigkeit von selbst den Innenraum. So ist weniger (stromintensive) elektrische Aufheizung nötig.
  3. Beim erneuten Aufheizen des Innenraums stößt Zeolith die Feuchtigkeit wieder aus. So wird sie für einen weiteren Spülgang verwertet.

Geschirrspüler Testsieger: Die richtige Wahl für alle?

Laut „test“-Gesamturteil 2014 schneidet der Einbaugeschirrspüler Miele G 6300 SCi (teilintegrierbar) mit Gesamtnote „sehr gut (1,8)“ am besten ab. Er erzielt damit sogar eine minimal bessere Note als alle Testsieger von Heft 6/2013 derselben Stiftung. Ob der Miele Geschirrspüler auch für Sie persönlich die beste Spülmaschine ist, können Sie anhand der Testkriterien und Ihrer eigenen Anforderungen natürlich selber am besten vergleichen.

Welche Kriterien Sie bei einer neuen Spülmaschine zudem beachten sollten – und dadurch auch herausfinden können, woran Sie das für Sie „beste“ Modell möglichst einfach herausfinden können – finden Sie bei uns demnächst auf einer eigenen Seite. Entscheidungspunkte können z.B. die Stellbreite, die Lautstärke und auch die Programmvielfalt sein: denn nicht für jeden lohnen sich Intensiv-, Kurz- oder Energiesparprogramme. So finden Sie selbst am besten heraus, welche Eigenschaften eine Spülmaschine haben muss – jenseits eines offiziellen Geschirrspüler Test-Signets.